Chronik des Musikverein Wald e.V. Teil 1

1866 Lukas Schneider aus Wald gründet die Musikgesellschaft Wald. Gründungsmitglieder waren: Lukas Schneider, Johann Fröhlich, Bernhard Halmer, Bernhard Jutz, Karl Burster sowie die Geschwister Jungle.
27. Juli 1871 Erster urkundlich erwähnter Auftritt der Musikgesellschaft anläßlich des „Friedens- und Siegesfestes“ zum Ende des deutsch-französischen Krieges
1903 Nach 37jähriger Dirigententätigkeit übergibt Lukas Schneider den Taktstock an seinen Sohn Leopold.
1924 Ein Musikvertrag (Vorläufer einer Vereinssatzung) wird verfaßt, der seinen Mitgliedern große Disziplin abverlangt. So wird bspw. Für das Zuspätkommen bei einem Auftritt eine Schuldgebühr von 10 Mark, für unentschuldigtes Ausbleiben von sogar 50 Mark erhoben. Aus diesem Vertrag ist auch zu entnehmen, daß sich die hauptsächliche Tätigkeit der damaligen Musikkapelle auf Unterhaltungs- und Tanzmusik bezog.
19. Juli 1936 Teilnahme des Musikverein Wald (17 Musiker) am Wertungsspiel in Burladingen. Für den Vortrag in der Oberstufe erhielt der Verein von den Preisrichtern den 1. Preis.
1939 - 1945 Zweiter Weltkrieg das Vereinsleben kann nicht fortgesetzt werden, da die meisten Musikanten zum Kriegsdienst einberufen werden.
1946 Bernhard Schellinger übernimmt von Leopold Schneider das Amt des Dirigenten.
21. September 1946 An diesem Tag spielt die „Blechmusik“ zum ersten Mal nach dem Krieg wieder zum Tanz auf.
29. November 1947 Gründungsversammlung der „Musikgesellschaft Wald“, Josef Burth wird Vorstand, Fridolin Ritter Geschäftsführer und Bernhard Schellinger zu Dirigenten ernannt.
1947 Investiturfeier von Herrn Pfarrer Willibald Branner, umrahmt durch den Musikverein Wald
1949 In der Chronik von Herrn Pfarrer Branner findet sich ein besonderer Eintrag, nämlich daß „die Musikkapelle an Fronleichnam einen neuen „Rottenburger Prozessionsmarsch“ spielte, dafür einen besonderen Lohn suchte und auf des Kirchenfonds Rechnung bis mittags 4 Uhr soff.“
1950 Eine neue Satzung wird erstellt. Man sieht von festgelegten Geldstrafen für unentschuldigtes Fernbleiben ab, die Vorstandschaft erhält aber die Möglichkeit, für diesen Fall entsprechende Ordnungsstrafen zu verhängen..
1952 Bernhard Schellinger übergibt den Taktstock an Engelbert Schneider.
Ende 1952 Es erfolgt ein erneuter Dirigentenwechsel, neuer Dirigent der Musikkapelle Wald wird Josef Bodenmüller.
1953 An Ostern findet das erste Konzert unter Leitung von Josef Bodenmüller statt.
1954 Wiederum steht ein Dirigentenwechsel an, Nachfolger von Josef Bodenmüller wird Otto Hübschle.
1955 Im Januar wird die neue (heute „alte“) Turnhalle Wald unter Mitwirkung der Musikkapelle Wald eingeweiht. Sie wird in späteren Jahren zum vorübergehenden Probelokal. Die Musikkapelle erhält „neue, kleidsame Uniformen“.

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