Endlich ist die 5. Jahreszeit da!!!

Und wir beginnen diese mit einem Guggenmusiktreffen und einem neuen Häß!

Lest mehr darüber im Artikel des Südkurier…..

Guggenmusiktreffen in Wald: Nähen, schminken und musizieren bis zum großen Auftritt

Die Guggenmusik Let's Fetz im vergangenen Jahr beim großen Fasnachtsumzug in Wald. Morgen veranstalten die Musiker ein Guggenmusiktreffen in der Zehn-Dörfer-Halle.
Die Guggenmusik Let’s Fetz im vergangenen Jahr beim großen Fasnachtsumzug in Wald. Morgen veranstalten die Musiker ein Guggenmusiktreffen in der Zehn-Dörfer-Halle. | Bild: Sandra Häusler

Das Guggenmusiktreffen von Let’s Fetz findet am Samstag, 14. Januar, in Wald statt. Fünf Musikgruppen und ein buntes Rahmenprogramm soll es geben. Let’s Fetz wird hier erstmals das neue Häs vorstellen.

Der Name ist Programm bei der Walder Guggenmusik Let’s Fetz. Dies wird sicher auch beim Guggenmusiktreffen am heutigen Samstag, 14. Januar, so sein. Im vergangenen Jahr feierte die Guggenmusik ihr 20-jähriges Bestehen, verschob aber das geplante Guggentreffen aufgrund der kurzen Fasnetssaison um ein Jahr. Fünf Guggenmusiken aus der Region, die O-Town-Gugge aus Otterswang, Hedos aus Herdwangen, Seegumper Überlingen, Pille Palle Liggersdorf und die Guggenmusik Thalheim werden ab 20 Uhr in der Zehn-Dörfer-Halle mit ihrem Bühnenprogramm einheizen. Weiterhin treten die TSV-Tanz-Mädels Wald auf, danach steigt die Party mit DJ JS Sound and Light. „Gute Stimmung, eine Let’s Fetz-Party erwartet die Gäste“, verspricht Guggenmusikerin Angelina Gäng aus Zell am Andelsbach.

Eine besondere Überraschung wartet auf die Gäste beim Guggenmusiktreffen. Let’s Fetz wird hier erstmals das neue Häs vorstellen. Am vergangenen Samstag verabschiedeten sich die 45 Guggenmusiker beim Guggetreffen in Otterswang mit Kriegsbemalung von ihrem bisherigen Häs in den Farben schwarz-orange. Wie das neue Häs aussehen wird, wollen die Verantwortlichen noch nicht verraten, gewährten aber dem SÜDKURIER exklusive Einblicke in die Vorbereitungen.

Im umgebauten Saustall des langjährigen Guggenmusikers Josef Jäger glühen derzeit die Nadeln der Nähmaschinen. Das zweiköpfige Nähteam der Guggenmusik, bestehend aus der gelernten Modedesignerin Lisa Wehrle sowie Juliane Häußler, Diplom-Ingenieurin Bekleidungstechnik, opferte seinen Weihnachtsurlaub, um die neuen Häser termingerecht fertigzustellen. Bereits im Sommer 2015 begannen die Häs-Planungen, seit November wird genäht, was die Nähmaschinen und Finger hergeben.

Die Ideen für das neue Farb- und Schnittdesign setzte das Leitungsteam, Eva Maria Hübschle, Joachim Lernhart und Robert Jäger, gemeinsam mit Lisa Wehrle um, die drei Entwürfe zeichnete. Zusammen mit den Fachfrauen traf das Leitungsteam aus diesen dann die Entscheidung. Die Vorarbeit für das neue Häs, den Zuschnitt und das Versäubern der 21 Einzelteile, leistete ein fünfköpfiges Team. Rollenweise wurden die verschiedenen Stoffe verarbeitet. Rund acht Stunden dauert es, bis ein komplettes Häs, das aus 21 Einzelteilen besteht, von Lisa Wehrle und Juliane Häußler fertiggenäht ist. Das Häs gibt es in drei Größen, für die Damen sogar tailliert.

Rund acht Stunden dauert es, bis ein neues Häs der Guggenmusik fertiggestellt ist. Die 21 Einzelteile werden hier von Lisa Wehrle zusammengenäht. Bilder: Sandra Häusler
Rund acht Stunden dauert es, bis ein neues Häs der Guggenmusik fertiggestellt ist. Die 21 Einzelteile werden hier von Lisa Wehrle zusammengenäht. | Bild: Sandra Häusler
Im Probelokal übt derweil das Schminkteam, wie die Schminke, das neue Face Design, passend zum neuen Häs aussehen soll. Im Airbrush-Verfahren werden die einzelnen Farben nacheinander über Schablonen aufgesprüht. Die Schablonen wurden vom Schminkteam selbst gefertigt. Beim Face Design kommt es auf ein gutes Händchen an, erzählen die Schmink-Team-Mitglieder Isabell Schilling, Amanda Ritter und Angelina Gäng. Ein gleichmäßiger Luftdruck und Farbauftrag ist wichtig.

„Wir haben sogar einen eigenen Ruf: ‚Schmink-Team'“, erzählt die 22-jährige Jana Hübschle. Rund zweieinhalb Stunden dauert es, bis alle Guggenmusiker geschminkt sind. Die Proben der Guggenmusik werden von Joachim „Joke“ Lernhart geleitet. Im Oktober starteten die ersten Proben für die neue Saison parallel zu den Proben zum Weihnachtskonzert des Musikvereins. Nach dem Weihnachtskonzert geht es dann erst so richtig mit den Proben los, berichtet Eva Maria Hübschle. Jedes Jahr wird das Repertoire der Guggenmusik aus Schlagern, Stimmungsliedern und moderne Hits um neue Stücke erweitert, die teilweise von den Guggenmusikern selbst arrangiert werden. Rund 15 Stücke haben die 45 Musiker beim Auftritt im Gepäck, dabei unterscheidet sich das Programm für die Bühne mit Choreografie zum Programm für die Straßenfasnet.

Link zum Artikel auf der Südkurier-Seite 

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