Traditionelles Jahreskonzert – abwechslungsreiches Programm auf hohem Niveau

Wir bedanken uns bei allen Besuchern des Konzerts für Ihr Kommen und für Ihren Applaus.
Da das Konzert nicht nur für uns der Jahresabschluss bedeutet sondern sich auch das Jahr 2017 dem Ende zuneigt, wünschen wir Ihnen allen einen Guten Rutsch in das neue Jahr 2018, viel Erfolg, Glück und Gesundheit.
Hier der Bericht von der Schwäbischen Zeitung zum Nachlesen.
 
Besucher genießen einen festlichen Konzertabend

Der Musikverein Wald bietet beim Jahreskonzert ein abwechslungsreiches Programm auf hohem Niveau

Der Musikverein Wald unter der Leitung von Jürgen Schatz unterhält das Publikum unter anderem mit Filmmusik, einer Blasorchester-Komposition sowie Songs von den Scorpions und Queen. Foto: Anthia Schmitt

Traditionell hat der Musikverein Wald am ersten Weihnachtsfeiertag zu seinem festlichen Jahreskonzert in der Zehn-Dörfer-Halle eingeladen. Die Jugendkapelle unter der Leitung von Karl-Josef Hübschle und das Orchester unter der Leitung von Jürgen Schatz gestalteten unter dem Motto „Carpe Diem“ ein anspruchsvolles und zugleich gefälliges Programm, das allen musikalischen Wünschen gerecht wurde. Beide Konzertteile wurden vom kräftigen Applaus der begeisterten Zuhörer in der sehr gut gefüllten Halle und von spontanen Bravo-Rufen begleitet.

Zunächst gehörte die Bühne der Jugendkapelle, die mit ihrer stattlichen Größe und ihrem guten Niveau einmal mehr unter Beweis stellte, dass man sich beim Musikverein keine Sorgen um den Nachwuchs machen muss. Die Jugendlichen, mit denen erstmals Vanessa Herdt, Julia Erath, Julia Marquart, Pirmin Bär und Julius Hensler auf der Bühne saßen, eröffneten ihren Part mit Michael Jacksons Superhit „Thriller“.

Anschließend zeigten sie mit Klassikern wie der ruhig fließenden und dann wieder temperamentvoll aufbrausenden „Moldau“ von Friedrich Smetana und dem melancholisch mitreißenden zweiten Walzer aus der Jazz-Suite Nummer zwei von Dimitri Schostakowitsch, dass sie auch anspruchsvolle Klassiker mühelos beherrschen.

Weihnachtslied als Zugabe

Variationen zum Volkslied „Ein Männlein steht im Walde“ mit Markus Seiberth als Solist an der Tuba und die Reise um den Granitfelsen „Stone Mountain“ im US-Bundesstaat Georgia, die der amerikanische Zeitgenosse Ed Huckeby musikalisch verarbeitet hat, rundeten das Programm des Nachwuchses ab. Als Zugabe spendierte die Jugendkapelle ihrem Publikum den Benefizsong „It’s Christmas Time“.

Der Musikverein, für dessen knapp 60 Musiker die Bühne fast zu klein war, stimmte mit dem Musical „Aladdin“ und dessen Oscar-prämierten Melodien des Disney-Komponisten Alan Menken auf ein Konzert auf hohem Niveau ein. „Cassiopeia“, eine sinfonische Komposition für Blasorchester, in der der Portugiese Carlos Marques die Legende der eitlen äthiopischen Königin erzählt, und die vom jungen österreichischen Komponisten Michael Geisler in Musik gefasste dramatische Geschichte des St. Petersburger Elfenbeinzimmers, das in den Wirren und Kämpfen des Zweiten Weltkriegs spurlos verschwand, leiteten die Musiker zum eher beschwingten Konzertausklang über.

Mit „Meilensteinen“ aus dem Musikschaffen des vielfach ausgezeichneten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer und einem Medley der Scorpions mit der Rockballade „Winds of Change“ aus dem Jahr 1989, die wie kein anderer Song für die deutsche Wiedervereinigung und die politische Wende in Europa steht, als zentralem Thema ging ein gelungener Konzertabend zu Ende.

Natürlich ließen die Zuschauer auch die erwachsenen Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne und so hob Jürgen Schatz am Ende den Dirigentenstab noch zum Queen-Hit „Don’t stop me now“ aus dem Jahr 1978 und zu Bing Crosbys romantischem Filmweihnachtssong „White Christmas“. Mareike Hänsler und Eva Maria Hübschle führten mit Charme und interessanten Informationen zu den Stücken und ihren Komponisten durch den Abend.

Link zur Schwäbischen Zeitung 

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