Unser Vorstand gibt nach 10 Jahren das Amt des Vorstands ab und übergibt es an Johannes Restle

 Johannes Restle übernimmt Vorsitz des Musikvereins

Gregor König gibt sein Amt nach zehn Jahren ab – Auftritte sollen mit Showelementen ergänzt werden

Ulrich Heim, Mareike Hänsler, Stephanie Riedmaier und Johannes Restle (vorne, von links) lenken in den kommenden Jahren gemeinsam mit Herrmann Holze, Stefan Burth, Gregor König und Alexander Jäger (hinten, von links) die Geschicke des Musikvereins Wald.
Ulrich Heim, Mareike Hänsler, Stephanie Riedmaier und Johannes Restle (vorne, von links) lenken in den kommenden Jahren gemeinsam mit Herrmann Holze, Stefan Burth, Gregor König und Alexander Jäger (hinten, von links) die Geschicke des Musikvereins Wald Foto: Tanja Japs

Wald sz Der bisherige Jugendleiter Johannes Restle ist bei der Hauptversammlung des Musikvereins Wald am Samstagabend zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Damit tritt er in die Fußstapfen von Gregor König, der sich nach zehn Jahren an der Spitze des Vereins nicht mehr zur Wahl stellte. „Der Verein steht im Moment sehr gut da, er ist wirtschaftlich gesund, wir haben eine tolle Kameradschaft und eine glänzende Zukunft vor uns“, sagte König. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Führungswechsel.“

Bereits vor zwei Jahren hatte Gregor König angekündigt, für das Amt des Vorsitzenden nicht erneut zu kandidieren. Nur unter lang anhaltendem Applaus, verbunden mit großer Anerkennung für seine ehrenamtliche Arbeit, die er in den vergangenen zehn Jahren für den Musikverein geleistet hat, ließen die zahlreich erschienenen Mitglieder am Samstag eine Neubesetzung des Amtes zu.

Obwohl der Vereinsvorsitz viel Zeit in Anspruch nimmt – das Aufgabengebiet erstreckt sich von Hygienevorschriften bei Veranstaltungen über die Zusammenarbeit der Guggenmusik mit anderen Gemeinden bis hin zur musikalischen Früherziehung und der Aus- und Fortbildung – konnte der Posten mit Johannes Restle schnell wieder besetzt werden. Der bisherige Jugendwart wurde bei der Hauptversammlung einstimmig gewählt.

Besondere Auszeichnung für August Restle

Eine von Gregor Königs letzten Amtshandlungen als Vorsitzendem war die Verleihung der Ehrennadel in Gold mit Diamant an August Restle. Restle blickt auf 50 Jahre Vereinszugehörigkeit zurück und ist in dieser Zeit stets dem Flügelhorn treu geblieben. „Das ist ein Drittel der gesamten Vereinsgeschichte“, sagte König bei der Auszeichnung. „Es freut mich ganz besonders, dass ich diese Ehrung noch vornehmen darf.“

Im vergangenen Jahr hatte der Musikverein Wald sein 150-jähriges Bestehen gefeiert und die Geburtstagsparty mit einem großen Bezirksmusikfest verbunden. Als Höhepunkt wurde dem Verein beim Landes-Musik-Festival am 9. Juli in Ettlingen die Conradin-Kreutzer-Tafel verliehen, die Landrätin Stefanie Bürkle beim Bezirksmusikfest am 17. Juli an Gregor König überreichte.

Zurzeit zählt der Musikverein 133 aktive Mitglieder, davon 69 männliche und 64 weibliche. Das Durchschnittsalter liegt bei 25 Jahren. „Dafür, dass ihr im vergangenen Jahr euer 150-jähriges Bestehen gefeiert habt, seht ihr alle erstaunlich gut aus“, sagte Walds Bürgermeister Werner Müller bei der Versammlung. „Euer Vereinsleben stimmt und auch das Jubiläum ist ein Aushängeschild für die Gemeinde. Dies ist das Ergebnis einer langjährigen erfolgreichen Arbeit.“

Ein wichtiger Pfeiler der Vereinsarbeit ist die Jugendarbeit, zu der neben Proben und Auftritten sowie der musikalischen Ausbildung auch die Teilnahme an Wertungsspielen gehört. 2015 waren dem Musikverein der Schritt in die Oberstufe und die Wertung mit „Sehr gut“ gelungen.

Viel Lob für das neue Häs

Sorgen um den Nachwuchs muss sich der Verein ebenfalls nicht machen und auch die 39 Mitglieder der Guggenmusik waren mit dem vergangenen Jahr sehr zufrieden. Die Fasnet lief gut, besonders das neue Häs wurde von allen Seiten gelobt.

Dennoch will sich der Verein in Zukunft nicht auf seinen Erfolgen ausruhen. So ist für 2017 wieder ein Jahreskonzert geplant. Ein weiteres Ziel wird sein, neue Stücke einzustudieren. Außerdem sollen in die Auftritte auch Showelemente eingearbeitet werden. Das Niveau des „Oberstufen-Orchesters“ möchte der Musikverein beibehalten.

Link zum Artikel der Schwäbischen Zeitung

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